Gesprächsabend zum Thema „Trauer“
Montag, 17.05. um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Lebach
„Abschied muss man üben, er fällt sonst zu schwer“ So lautet der Titel eines Liedes von H.R. Kunze.
Wie kann das gehen: Abschied üben? Wie kann ich abschiedlich leben? Ganz im Hier und jetzt gern und voller Freude leben mit dem Wissen, dass mein Leben schnell zu Ende sein kann?
Darüber wollen wir miteinander ins Gespräch kommen.
Ein Abend für Hospizmitarbeiterinnen, Bestatterinnen, Ärzte, Menschen in Pflegeberufen, pflegende Angehörige, Trauernde, Interessierte
Ltg. Ursula Schulte, Dipl. Theol., Trauerbegleiterin
"Hoffnung, die aus der Trauer wächst"
so lautet der Titel des Quilts, der die Glaubensgeschichte Marias, der Mutter Jesu, darstellt - als Schmerzensmutter unter dem Kreuz.
Die Künstlerin, die diesen Quilt erarbeitet hat, weiß, was Kreuz, Leid und Tod im Leben eines Menschen bedeuten: Sie hat es am eigenen Leib erfahren durch den Verlust dreier ihrer Kinder.
Sie hat nicht nur Trost gefunden im Blick auf Maria, die unter dem Kreuz stand, sie hat vielmehr erfahren, dass das Kreuz Jesu ihr Halt gab, ihr den Rücken stärkte und die Kraft gab, das eigene Kreuz zu tragen.
Der Titel des Bildes lautet nicht etwa: "Hoffnung, die neben der Trauer irgend wie auch noch existiert" - er lautet vielmehr: "Hoffnung, die aus der Trauer wächst".
Die Botschaft, die in diesem Quilt steckt, lautet:
Gott bewahrt uns nicht vor Zeiten der Trauer und des Leids - er bewahrt uns aber in diesen Situationen.
Drei Dinge sind uns aus dem Paradies erhalten geblieben...
... die Sterne, die Blumen und die Kinder. (Dante Alighieri)
Von Blumen und Kindern spricht der Quilt, der die Hebammen Schifra und Pua darstellt. Ihre Berufung war es, dem Leben zu dienen - und nicht Werkzeuge des Todes zu sein.
Es handelt sich hier um einen sehr hoffnungsfrohen Quilt - der "voll das Leben" darstellt, in seiner ganzen Vielfalt.
Die Blumen auf dem Quilt erinnern nicht nur daran, dass uns das Paradies verloren gegangen ist, sondern auch daran, dass uns dieses Paradies noch bevorsteht, dass es uns allen noch "blüht".
"Zum Paradiese mögen Engel dich geleiten", so lautet ein Psalm, der auf dem Weg zum Grab früher oft gesungen wurde.
Ist das nicht eine tröstliche Vorstellung, wenn wir an den Tod denken - an den eigenen und an den eines geliebten Menschen.
Gesprächsangebot
Wenn Sie nach einer Verlusterfahrung den Wunsch nach einem Gespräch haben - einzeln oder in einer Gruppe mit anderen - können Sie auch nach Beendigung des Projektes "Lebensmuster" mit Frau Ursula Schulte Kontakt aufnehmen.
Hier werden Sie weitergeleitet auf ihre Homepage ...


